Kauf-Beratung

Zocken in der Lutherstadt: Worauf es beim Gaming-Handy wirklich ankommt

Gerade ist es draußen in der Collegienstraße fast schon zu still. Die Touristen sind wohl alle schon beim Lutherhaus oder stehen vorne am Marktplatz und bewundern das Rathaus. Hier im Laden in der Nummer 5 ist es gerade eine jener ruhigen Stunden, in denen man mal durchatmen kann. Ich schaue mir gerade die neuesten Modelle an, die wir für O2 und Vodafone reinbekommen haben, und muss an einen Kunden denken, der letzte Woche bei uns war. Er kam extra aus Jessen reingefahren, weil sein altes Gerät bei seinen Lieblingsspielen ständig in die Knie gegangen ist. „Das Ding wird heißer als eine Bratwurst auf dem Stadtfest“, hat er gesagt. Und genau das ist der Punkt: Ein Handy zum Telefonieren findet man an jeder Ecke, aber wenn man wirklich zocken will, muss man auf ein paar Details achten, die nicht im Hochglanz-Prospekt stehen.

Display und Prozessor – Warum Ruckeln beim Zocken nervt

Wenn du hier bei uns in Wittenberg oder im Umland wie Coswig oder Zahna-Elster unterwegs bist und eine Runde zockst, willst du keine Standbilder. Das wichtigste beim Gaming-Handy ist erst einmal das Display. Viele schauen nur auf die Größe, aber eigentlich ist die Bildwiederholrate viel entscheidender. 120 Hertz sollte das Ding heute schon haben. Das bedeutet, das Bild baut sich 120-mal pro Sekunde auf. Wer das einmal beim Spielen erlebt hat, will nie wieder zurück zu den alten 60-Hertz-Kisten. Es fühlt sich einfach flüssiger an, egal ob man gerade durch ein Open-World-Spiel rennt oder nur schnell durch die Menüs wischt.

Aber was nützt das schönste Display, wenn der Motor darunter nicht zieht? Letztens kam ein Student von der Uni hier in Wittenberg zu uns und fragte nach einem günstigen Einsteigergerät fürs Gaming. Da muss ich dann ehrlich sein: Bei den ganz billigen Modellen spart der Hersteller oft am Grafikchip. Dann lädt das Spiel zwar, aber nach zehn Minuten fängt es an zu ruckeln, weil der Prozessor zu heiß wird. Das ist wie ein Auto, dem auf der B187 Richtung Dessau-Roßlau plötzlich der Saft ausgeht. Wenn du wirklich spielen willst, brauchst du einen Prozessor, der nicht sofort bei der kleinsten Belastung drosselt. Wir haben hier im Laden meistens die aktuellen Flaggschiffe da, aber auch ein paar Geheimtipps von Marken wie yourfone oder Otelo, die preislich nicht gleich das ganze Monatsbudget sprengen, aber trotzdem ordentlich Dampf unter der Haube haben.

Akku, Hitze und das richtige Netz zwischen Wittenberg und Jessen

Ein Thema, das viele unterschätzen, ist die Kühlung. Handys haben keine Ventilatoren wie ein PC. Wenn du also eine Stunde lang ein grafisch aufwendiges Spiel spielst, wird das Gehäuse warm. Wenn das Handy die Hitze nicht loswird, regelt es die Leistung runter. Das ist dann der Moment, wo es anfängt zu haken. Manche Hersteller verbauen heute spezielle Kühlsysteme, aber oft hilft es schon, beim Kauf auf das Material des Gehäuses zu achten.

Und dann ist da noch der Akku. Klar, die Akkus sind irgendwann durch, das ist einfach so, besonders wenn man sie beim Zocken ständig fordert. Aber ein Gaming-Handy sollte schon über 5.000 mAh haben, sonst stehst du in Gräfenhainichen am Bahnhof und das Handy ist aus, bevor der Zug kommt. Was ich jedem Zocker rate: Achtet auf die Ladegeschwindigkeit. Es gibt heute Geräte, die in 30 Minuten fast voll sind. Das ist Gold wert, wenn man mal eben in der Mittagspause Energie nachtanken will.

Was oft vergessen wird, wenn man über Gaming spricht: Das Netz. Wenn du online spielst, ist der Ping entscheidend. Da nützt das beste Handy nichts, wenn das Netz in Kemberg oder Bad Schmiedeberg gerade mal für eine SMS reicht. Wir schauen uns hier bei der Beratung immer genau an, wo du wohnst und wo du dich meistens aufhältst. Ob nun Vodafone oder O2 bei dir in der Ecke die Nase vorn hat, das wissen wir meistens aus Erfahrung ganz gut, weil wir die Rückmeldungen unserer Kunden aus dem gesamten Einzugsbereich bekommen, bis rüber nach Annaburg.

Wenn du jetzt unsicher bist, welches Gerät wirklich zu deinem Spielstil passt, dann komm doch einfach mal bei uns in der Collegienstraße 5 vorbei. Nadine, Ilka oder ich nehmen uns gerne die Zeit, die verschiedenen Modelle mal mit dir durchzugehen. Man muss das Handy auch einfach mal in der Hand gehalten haben, um zu wissen, ob die Finger überall hinkommen. Wir sind von Montag bis Freitag von 09:30 bis 18:30 Uhr für dich da. Samstags haben wir von 09:30 bis 14:00 Uhr geöffnet, da ist es meistens etwas trubeliger, aber wir finden immer eine Lücke für eine gute Beratung. Sonntags haben wir allerdings geschlossen, da genießen wir auch mal die Ruhe an der Elbe.

Falls du vorab eine Frage hast oder wissen willst, ob wir ein bestimmtes Modell gerade vorrätig haben, kannst du uns auch ganz unkompliziert unter der 03491 433685 anrufen oder uns eine Nachricht schreiben. Wir können dann auch direkt schauen, welcher Tarif von O2, Vodafone, Otelo oder yourfone am besten zu deinem Datenverbrauch passt – denn Zocken frisst ordentlich Gigabyte, wenn man nicht gerade im WLAN sitzt. Pack dein altes Handy ein, komm rum und wir schauen mal, was wir für dich tun können.

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